Cannabis und Migräne: Das sagt die Wissenschaft

Was die Wissenschaft über Cannabis und Migräne sagt

Wir haben vielleicht eine lösung für ein lange diskutiertes problem gefunden, aber die studien sagen uns noch zu wenig

Migräne, Kopfschmerzen oder allgemeiner Kopfschmerzen: Wie viele Menschen leiden darunter oder kennen zumindest eine Person, die darunter leidet?

In diesem Artikel werden wir versuchen herauszufinden, ob und wie Marihuana in diesem Kampf, den die Menschheit um ihre Gesundheit führt, unser Verbündeter oder unser Feind sein kann.

Migräne: eine (zunehmend) moderne Krankheit

Sicherlich gehören die verschiedenen Formen von Kopfschmerzen zu den lästigsten und schädlichsten Beschwerden des modernen Menschen, und die Hektik unserer Gesellschaft verstärkt oft ihre Häufigkeit und Schwere.

Manche Menschen finden nach mehreren Versuchen das richtige Medikament, während andere noch immer auf der Suche nach einem Heilmittel sind.

Wieder einmal wenden sich mehr und mehr Menschen einer Substanz zu, die in der Vergangenheit schlecht behandelt und in letzter Zeit neu bewertet wurde, bei der aber die Grauzonen immer noch größer sind als die Gewissheiten, die wir haben: Cannabis, und insbesondere leichtes Cannabis und CBD.

Es wird immer häufiger als Heilmittel gegen eines der häufigsten menschlichen Leiden, die Migräne, eingesetzt. Die wissenschaftliche Forschung hat die Wirkung von CBD jedoch noch nicht abschließend ermittelt. Dies liegt zum Teil daran, dass in der Vergangenheit sowohl der Wille als auch die Mittel für eine gezielte Forschung fehlten.

Aber das ändert sich jetzt.

Cannabisknospen

CBD und Migräne: neue Studien aus den USA

Eine Studie der Washington State University, die im Journal of Pain (Band 21, Mai-Juni 2020) veröffentlicht wurde, ist in dieser Hinsicht sehr interessant.

Ihr erklärtes Ziel war es, festzustellen, ob das Inhalieren von Cannabisrauch tatsächlich Migräne und Kopfschmerzen im Allgemeinen reduziert, sowie die Häufigkeit bestimmter Variablen wie die Art des Cannabis und die Dosis zu analysieren und dabei auch die einsetzende Toleranz bei den Patienten zu berücksichtigen.

Dazu verwendeten die Forscher Daten von Strainprint, einer medizinischen Marihuana-App, die es Patienten ermöglicht, ihre Symptome vor der Behandlung zu verfolgen und sie mit ihrem Zustand am Ende der Behandlung zu vergleichen.

Die untersuchte Personengruppe bestand aus 2 095 Nutzern der App beiderlei Geschlechts.

Die Studie umfasste 12.993 Sitzungen, in denen Cannabis gegen allgemeine Kopfschmerzen eingesetzt wurde, und 7.441 Sitzungen, in denen Migräne gezielt behandelt wurde.

Die Studie ergab, dass die Cannabisbehandlung den Befragten zugutekam: Den Forschern zufolge wurden Kopfschmerzen und Migräne um etwa 50 Prozent reduziert, wobei Männer die besten Ergebnisse meldeten.

Die Wirksamkeit der Behandlung schien jedoch im Laufe der Zeit abzunehmen, wenn die Patienten höhere Dosen einnahmen, was darauf hindeutet, dass sich bei langfristiger Einnahme eine Toleranz gegenüber dem Wirkstoff entwickelt.

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CBD und Migräne: auf dem Weg zur ersten klinischen Studie

In jüngster Zeit hat auch die Universität von Kalifornien, San Diego, Studien in diesem Bereich begonnen, insbesondere die weltweit erste randomisierte, placebokontrollierte klinische Studie.

Die Forscher führten die Studie im Doppelblindverfahren durch, d. h. die Ärzte verabreichten den Patienten die Therapie und überprüften die Wirkung, ohne zu wissen, welche der vier Behandlungen der Proband erhalten hatte.

Auf diese Weise wollen sie herausfinden, ob THC und CBD tatsächlich ein Mittel gegen Migräne sind, das keine gesundheitlichen Risiken birgt. Die neue Studie unterscheidet sich von früheren Studien dadurch, dass sie sich nicht auf die Selbsteinschätzung der Patienten stützt, wie die bereits erwähnte Studie, über die im Journal of Pain berichtet wurde.

Arzt und Freiwilliger für Migräne- und Cannabisstudie

Die 20 Freiwilligen (die Forscher hoffen, dass es 90 werden) im Alter von 21 bis 65 Jahren wurden in vier Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe erhielt THC, die zweite CBD, die dritte eine Mischung aus beiden und die vierte ein Placebo.

Dabei will das Team um den Neurologen Nathaniel Schuster herausfinden, ob und wie diese Substanzen kurz- und langfristig die Migräne heilen können. Zu diesem Thema sagt Schuster: „Viele Migränepatienten haben seit vielen Jahren Migräne, ohne mit einem Arzt zu sprechen (…) wenn sie uns jetzt fragen, ob Cannabis gegen die Krankheit wirkt, haben wir keine Daten, die wir mit Sicherheit beantworten können. Deswegen haben wir diese klinische Studie gestartet.

In Erwartung der Ergebnisse dieser jüngsten Studie besteht die Hoffnung, dass in nächster Zukunft weitere Studien durchgeführt werden, um Licht in ein Thema zu bringen, das viele Menschen neugierig macht, aber auch Zweifel weckt.

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Cannabis und Migräne: Zusammenfassung

In diesem Artikel haben wir das Thema Migräne erörtert und die wichtigsten Studien über Cannabis als Mittel zur Bekämpfung der Migräne vorgestellt.

Wie wir gesehen haben, werden die meisten Ressourcen in den Vereinigten Staaten eingesetzt, wo Marihuana legal ist, aber die Debatte über diese Substanz und ihr Potenzial ist auch immer lebendig.

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