Wie man eine Marihuanapflanze pflegt: die 3 entscheidenden Momente

Wie man eine Hanfpflanze pflegt

Wie pflegt man eine hanfpflanze? Hier sind die wichtigsten schritte für einen erfolgreichen anbau.

Der Anbau von Cannabis ist in Deutschland verboten; nur EU-zertifiziertes legales Cannabis darf mit vorheriger Genehmigung angebaut werden.

Genau deswegen sind sowohl viele Bewunderer der Pflanze als auch viele Gartenliebhaber, die nicht in der Lage sind, mit dieser Art der Kultivierung zu experimentieren, sehr neugierig darauf zu erfahren, wie man einen Maria-Sämling anbaut.

Die einen sagen, dass Hanf überall und ohne besondere Pflege angebaut werden kann, die anderen hingegen sagen, dass Hanf bestimmte Anforderungen hat, ohne die die Pflanze nicht überleben kann.

Aber was müssen Sie wirklich wissen?

In diesem Artikel (nur zu Informationszwecken) werden wir die wichtigen Aspekte erörtern, die erfahrene Hanfzüchter bei der Pflege einer Marihuanapflanze berücksichtigen.

Fangen wir an!

Aussaat von Marihuana

1. Anbau von Marihuana: Fangen wir am Anfang an.

Jeder, der Marihuanapflanzen anbaut, weiß, dass es für ihr Gedeihen und ihre Entwicklung wichtig ist, dass alle ihre Bedürfnisse erfüllt werden. Zweifellos muss man mit dem richtigen Saatgut beginnen, das ideale Umfeld schaffen und dann einen geeigneten Ernährungsplan aufstellen.

Gehen wir der Reihe nach vor.

Was die Samen betrifft, so sollten Sie wissen, dass es heute viele Genetiken gibt: Es gibt Sativa-Hanf, Indica-Hanf und viele Hybriden.

Einige bringen sehr hohe und schlanke Pflanzen hervor, andere wiederum kürzere und breitere. Und das ist noch nicht alles …

Cannabisanbauer, die auf kleinem Raum anbauen, bevorzugen in der Regel Samen aus indicadominierter Genetik (die in der Regel kürzer und weniger „sperrig“ sind).

Outdoor-Grower hingegen entscheiden sich oft für solche, die größere, sperrigere Pflanzen hervorbringen.

Jede Hanfsorte hat auch unterschiedliche Eigenschaften in Bezug auf das Aroma und die Cannabinoidkonzentration. Legaler Hanf ist etwa frei von THC, während andere Genetik einen höheren oder niedrigeren Gehalt aufweist – ein nicht zu unterschätzendes Detail!

Sobald das ideale Saatgut ausgewählt ist, kann die Keimphase beginnen.

Manche pflanzen die Samen direkt in die Erde, andere ziehen es vor, sie in Baumwolle oder Papiertüchern keimen zu lassen. Beide Methoden sind wirksam, aber in jedem Fall ist es wichtig, dass die Samen im Dunkeln und bei der richtigen Luftfeuchtigkeit und Temperatur aufbewahrt werden.

Die Keimungsphase kann als abgeschlossen betrachtet werden, wenn nach dem Erscheinen der Keimblätter die ersten echten Blätter erscheinen.

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2. Vegetative Phase: Licht und Nährstoffe zur Ankurbelung der Entwicklung.

Wenn sich die Marihuana-Setzlinge gebildet haben, beginnt der Prozess der Fotosynthese: Von diesem Moment an spielt das Licht eine entscheidende Rolle.

Wie alle anderen Pflanzen benötigen auch Cannabispflanzen eine helle Umgebung, um zu wachsen.

In der Freilandkultur vertragen sie Sonnenlicht, in der Innenkultur muss jedoch ein künstliches Beleuchtungssystem installiert werden, um ihr Überleben zu sichern.

Je nach Hanfart können Sie zwischen achtzehn Stunden Licht und sechs Stunden Dunkelheit oder zwölf Stunden Licht und zwölf Stunden Dunkelheit wählen, um das Pflanzenwachstum anzuregen.

Im Freien hingegen entwickeln sich die Cannabispflanzen schnell, wenn die Lichtstunden zunehmen (im Sommer und Frühjahr).

Bei der Ernährung der Marihuana-Pflanzen muss sowohl auf die Art des Bodens, in den sie gepflanzt werden, als auch auf die Düngemittel geachtet werden, die auf die jeweilige Wachstumsperiode abgestimmt sein müssen.

Erfahrene Hanfzüchter bevorzugen in der Regel einen lockeren Boden (der perfekt für die Wurzelentwicklung ist), der regelmäßig mit flüssigem Kompost und Düngemitteln mit ausgewogenen Vitaminen und Mineralien angereichert werden sollte.

Während der Entwicklungsphase des Hanfs ist es außerdem wichtig, dass die Pflanzen regelmäßig geteilt und ausgelichtet werden, da beides für die Bildung des Laubes notwendig ist.

Kommen wir nun zum Gießen. Wie oft gießt man eine Maria-Pflanze?

In Freilandkulturen benötigen die Pflanzen bei häufigem Regen nicht viel Wasser; bei wenig Regen sollten die Pflanzen häufig gegossen werden, wobei darauf zu achten ist, dass der Boden nicht durchnässt wird.

Im Innenanbau hingegen werden in der Regel Bewässerungspläne eingehalten. Wenn man die Pflanzen regelmäßig mit Wasser mit dem richtigen pH-Wert gießt, kann man sie ernähren, ohne dass ihre Wurzeln unter übermäßiger Feuchtigkeit oder Hydratationsmangel leiden.

Bewässerung von Marihuanapflanzen

3. Die Blütezeit – die spannendste Zeit.

Wenn sich die vegetative Phase dem Ende zuneigt, beginnen die Hanfpflanzen zu blühen. In dieser Zeit müssen Sie sehr vorsichtig sein, da sonst Ihre gesamte bisherige Arbeit verloren geht.

Doch woran erkennt man, dass die Blütephase beginnt?

Wenn Sie fotoabhängige Hanfgenetik anbauen (ob es sich um legales Marihuana oder High-THC-Marihuana handelt, spielt keine Rolle), müssen Sie Folgendes berücksichtigen

  • Im Freilandanbau beginnt die Blüte, wenn der Sommer endet und die Dunkelheit zunimmt;
  • Im Innenanbau hingegen ist es Sache des Züchters, die Dunkel- und Lichtzyklen zu variieren, um diese Phase einzuleiten.

Beim Anbau von selbstblühenden Cannabispflanzen beginnt die Blüte jedoch an einem bestimmten Punkt ihres Wachstums unabhängig von den Lichtverhältnissen.

Doch was ändert sich während der Blütezeit?

Während dieser Zeit muss die Art der Bewässerung und Düngung angepasst werden.

Wenn die Hanfpflanze richtig gepflegt wird, lässt die Zufriedenheit nicht lange auf sich warten: Es erscheinen viele Blüten, die reich an Stempeln und Trichomen sind.

Wenn Sie sich fragen, was die letzteren sind, ist das ganz einfach.

Die Stempel sind Elemente der Blüten, die für die Beurteilung des Reifegrads der Pflanze unerlässlich sind; die Trichome hingegen sind für die Produktion des Harzes verantwortlich: die beliebteste Substanz des Hanfs, die reich an Cannabinoiden, Aromen und Duftstoffen ist.

Wenn man die Cannabispflanzen weiterhin wie in der vegetativen Phase füttert, könnte das den gesamten Blüteprozess gefährden. Es kann sein, dass die Pflanzen gar nicht blühen oder nur einige wenige Blüten von minderer Qualität hervorbringen (ohne Stempel und Trichome und mit beeinträchtigtem Geschmack und Aroma), weshalb Vorsicht geboten ist!

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Zum Schluss

Wie wir gesehen haben, gehört zur Pflege von Marihuanapflanzen mehr als nur ein bisschen Wasser.

In jeder Entwicklungsphase gibt es unterschiedliche Verfahren, und für ein erfolgreiches Wachstum der Pflanzen ist es wichtig, diese zu kennen.

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