THC – Was ist Tetrahydrocannabinol? | JustBob.de

Was ist Tetrahydrocannabinol

THC – Was ist Tetrahydrocannabinol?

THC ist der wichtigste Wirkstoff, der in Cannabis enthalten ist. Die ersten Cannabiskulturen wurden von mehr als 5000 Jahren in Zentralasien angepflanzt. Man geht davon aus, dass Cannabis ungefähr 500 Jahre vor Christus in Mitteleuropa angekommen ist. Aufgrund dieser Zeitspanne ist es kein Wunder, dass Marihuana seit langem als Heilpflanze in Europa verwendet wird.

Die vielen positiven Wirkungen bei der Einnahme von Marihuana wie zum Beispiel die Verringerung des Schmerzempfindens und der Muskelentspannung sind bekannt und von Ärzten anerkannt. Das Problem ist allerdings die psychogene Wirkung und die Fähigkeit, das Bewusstsein zu verändern. Aus diesem Grund gibt es immer noch die Debatte über Cannabis mit ideologischen und ethisch-moralischen Diskussionen.

Was ist THC aus biochemischer Sicht?

Cannabis enthält mehr als 400 unterschiedliche Stoffe, unter denen die Cannabinoide besonders hervorzuheben sind. Das bekannteste unter ihnen ist das THC, das vollständig ausgeschrieben als Delta-9-Tetrahydrocannabinol bekannt ist. Es wird aus den Blüten der Marihuanapflanze gewonnen und ist eine psychogene Substanz mit euphorischen Eigenschaften.

Jedoch in der richtigen Dosierung eingesetzt kann es zum Wohlbefinden von Patienten eingesetzt werden. So ist es zum Beispiel bei Krebspatienten in der Chemotherapie hervorragend geeignet, um die Übelkeit und das Risiko des Erbrechens zu lindern. Die Wirkung des THC wird in unserem Organismus durch das Vorhandensein spezifischer Cannabinoidrezeptoren gesteuert.

Diese Rezeptoren sind in unserem Nervensystem als auch in unserem Immunsystem vorhanden. Es gibt sie in 2 Varianten die CB1 und CB2 genannt werden. Der menschliche Körper ist in der Lage auf natürliche Weise endogene Cannabinoide wie Anandamid und Virodamin herzustellen. Diese Moleküle sind in der Lage die neuronale Erregbarkeit zu verändern und zu regulieren.

THC stimuliert durch die Bindung an seine Rezeptoren die Freisetzung von Dopamin aus bestimmten Regionen unseres Gehirns, insbesondere im Bereich des Hypothalamus. Dopamin ist ein Neurotransmitter, der zur chemischen Familie der Katecholamine gehört und viele Funktionen in unserem Körper erfüllt. Insbesondere wirkt es auf das individuelle Verhalten, Stimmung, Schlafwachrhythmus, Aufmerksamkeit und vielem mehr.

Die Bindung von THC an seine Rezeptoren und die damit verbundene Produktion und Freisetzung von Dopamin stimuliert vor allem die Gefühle von Vergnügen, Konzentration, Schmerzlinderung und Appetit.

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Die Effekte von THC

THC ist ein psychogenes Molekül, dass das Bewusstsein und den Zustand einer Person verändert. Die narkotische Wirkung von Tetrahydrocannabinol hängt natürlich stark von den in den Körper eingebrachten engen, sowie von der Konstitution der Person ab, die es konsumiert. Eine kleine Dosis führt einfach zu einem kurzen und nicht zu intensiven Euphoriezustand der mit einer Verstärkung der Emotionen verbunden ist.

Es ist nicht ungewöhnlich nach der konsumieren von Cannabis, dass Menschen unter der Wirkung anfangen vor sich hin zu lachen ohne ersichtlichen Grund oder im Raum sitzen und weinen, weil sie an ein Ereignis zurückdenken, dass Ihnen vor Kurzem passiert ist. Zu hohe Dosen von THC können unangenehme Auswirkungen auf die Stimmung haben, dies kann zu Depressionen führen und in seltenen Fällen zu Aggressionen.

Eine weitere klassische und bekannte Reaktion nach dem Konsum von Cannabis ist der Beginn von zwanghaften Essen, dies bringt den Konsumenten unter der psychogenen Wirkung von THC dazu, große Mengen an Nahrung zu essen. Dabei liegt der Hauptfokus oftmals auf Süßigkeiten. Manche Menschen neigen dazu nach der Einnahme von Marihuana direkt einzuschlafen, was nicht verwunderlich ist, da THC extrem entspannende Eigenschaften hat.

Was ist Tetrahydrocannabinol

THC – Vorteile für die Gesundheit

Zahlreiche Studien aus den letzten Jahren über die Auswirkungen von Cannabis haben gezeigt, dass es möglich ist mit Cannabis eine sehr effektive Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen durchzuführen. Insbesondere dann, wenn sie durch bestimmte Krankheiten, wie zum Beispiel Multiple Sklerose verursacht wird.

Ebenfalls hat sich THC als sehr gutes Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen erwiesen, dass für viele Chemotherapie Patienten zur Behandlung eingesetzt wird. Es gibt auch weniger erforschte und bestätigte Berichte als die vorgenannten Beispiele. So wird auch gesagt das THC hilft, die Gewichtsabnahme bei Patienten zu bekämpfen, da der Appetit verbessert wird. Dies ist vor allem bei Aids Patienten erfolgreich.

Auch sollte THC eine gute Hilfe sein, wenn es darum geht die Symptome des Tourettesyndroms zu lindern. Durch den Eingriff von THC an neurologischen Punkten werden die Ticks und Ausrufe der Patienten durch seine beruhigende Wirkung gemildert. Dabei wurden auch bei schweren Symptomen hervorragende Erfolge erzielt. THC ist dank seiner vielen entspannenden und beruhigenden Eigenschaften aber auch noch bei anderen Störungen wirksam.

So können Angststörungen durch die gezielte Gabe von THC verringert werden. Allerdings darf man nicht außer 8 lassen das auch negative Auswirkungen möglich sind und diese sind nicht weniger gefährlich als bei anderen Drogen. Allerdings ist kein Fall weltweit bekannt, an dem eine Person durch eine Cannabis Überdosis verstorben ist. Trotzdem sollte man niemals vergessen, dass THC ein Medikament ist.

….. Die andere Seite

Es gibt natürlich auch negative Auswirkungen, die ein regelmäßiger Marihuanakonsum hervorrufen kann. Dazu gehören bei langjährigen Konsumenten ein erhöhtes Risiko an Bronchitis oder anderen Atemwegserkrankungen zu erkranken. Da der Cannabiskonsum oft mit dem Tabakkonsum verbunden ist, ist es auch notwendig alle Kontraindikationen des Rauchens zu berücksichtigen, einschließlich der Möglichkeit, dass Lungenkrebs auftritt.

Ein chronischer Cannabiskonsum bei schwangeren Frauen kann dazu führen, dass Kinder ein geringeres Geburtsgewicht haben und die Geburt vor dem eigentlichen Geburtstermin eingeleitet wird. Ebenfalls ist es bei regelmäßigen Konsumenten zu beobachten, dass Krankheiten wie Schizophrenie und Psychosen vermehrt auftreten. Bei hohen Dosen ist es nachgewiesen, dass die Neuronen im Gehirn dauerhaft geschädigt werden.

CBD Cannabis – Gesetzlich erlaubte Verwendungen

Das europäische Recht Sie die Vermittlung von Cannabis für den industriellen Gebrauch vor, wie beispielsweise für die Herstellung vieler Lebensmittel wie CBD Öle, Brot, Nudeln oder sogar Kekse. Dabei wird Cannabis Samen, die aus der Pflanze gesammelt werden, verwertet. Eine weitere Verwendung von Cannabis kann in Textilien erfolgen, denn Cannabisfasern sind besonders widerstandsfähig.

Deshalb werden sie für die Herstellung von Kleidung, Vorhängen oder Stoffen verwendet. Das neueste Anwendungsgebiet, dass der Gesetzgeber ins Auge gefasst hat, ist das des Bioanbaus aufgrund seiner hervorragenden isoliert Eigenschaften. Dabei wird der Cannabis als Isolationsmaterial und Dämmstoff in Wänden verwendet.

Medizinisches Cannabis

Ein anderer Diskurs muss verfolgt werden, wenn es um medizinisches Cannabis geht, dass nur für pharmazeutische Zwecke verwendet wird. Dieses wird zunächst von spezialisierten Stellen und mit detaillierten Vorschriften kultiviert und produziert. Insbesondere wird medizinisches Cannabis unter Verwendung von Klontechniken in speziellen Gewächshäusern sowie auf genehmigten Feldern angebaut.

Es kann THC enthalten oder sogar im Gehalt bestimmter Cannabinoide standardisiert sein. Diese Art von Cannabis kann nur und ausschließlich in einer Apotheke und auf Rezept gekauft werden. Darüber hinaus muss medizinisches Cannabis im Gegensatz zu legalen Cannabis mehrere Kriterien erfüllen, diese sind:

  • Es muss fast vollständig steril sein und die Pferde müssen unter 10 CFU (Colony Forming Units) liegen.
  • Darf nur geringste Mengen an Schwermetallen enthalten. Dabei ist zu beachten, dass Cannabis als Schwammpflanze zu betrachten ist. D. h. die Wurzeln sind in der Lage, Schwermetalle und andere umweltschädliche Produkte aus dem Boden aufzunehmen.
  • Es darf nur einen sehr niedrigen Gehalt an Alflatoxinen enthalten, um die Gesundheit der Anwender zu gewährleisten. Aflatoxine sind Toxine, die von Pilzarten und vor allem von hochtoxischen Schimmelpilzen produziert werden und diese gelten als krebserregend.

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CBD Cannabis – wenig THC und viel CBD

Wie Sie bereits erfahren haben, ist THC nicht der einzige Wirkstoff der in Cannabis enthalten ist. Unter den verschiedenen Wirkstoffen ist auch CBD, allgemein als Cannabidiol bezeichnet. Obwohl beide Wirkstoffe eine ähnliche chemische Zusammensetzung haben, unterscheiden sie sich deutlich voneinander. CBD reduziert zunächst die psychogenen Auswirkungen von THC.

Dabei reduziert es auch die Angstzustände und fördert den Schlaf, ebenso wirkt es entspannend auf den menschlichen Körper. So hat Cannabidiol keinen Einfluss auf die Stimmung, das Bewusstsein und die geistigen Fähigkeiten, im Gegensatz zu THC. Weitere positive Effekte des CBD sind die entzündungshemmenden und antidepressiven Eigenschaften.

Inzwischen geht man auch davon aus, dass CBD als Tumorantigen zu wirken scheint. Die beiden natürlichen Cannabinoide können auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Größen kombiniert werden. Hier einige Beispiele dazu:

  • Hohe THC Werte und niedrige CBD Werte. Der Effekt ist, dass psychoaktive Reaktionen mit Verstärkung der persönlichen Emotionen hervorgerufen werden.
  • Gleich hohe THC- und CBD Werte. Bringt im medizinischen B

    THC oder Delta-9-Tetrahydrocannabinol ist einer der Wirkstoffe von Cannabis

    ereich einen größeren Nutzen, da dadurch die Nebenwirkungen des THC verringert werden.

  • Hohe CBD Werte und niedrige THC Werte. Bringt im medizinischen Bereich den höchsten Nutzen, da die Nebenwirkungen von THC fast vollständig verschwinden.