Veröffentlicht auf: 31/10/2026
Macht CBD high? Die klare Antwort und der Grund dahinter
Kaum eine Frage zu Cannabidiol wird so oft gestellt wie diese: Macht CBD high? Wenn du dich das fragst, ist die kurze Antwort ein klares Nein, und dafür gibt es eine einfache Erklärung.
CBD wirkt nicht berauschend und löst keinen Rausch aus. Es stammt zwar aus derselben Pflanze wie das berauschende THC, verhält sich im Körper aber grundlegend anders. Das liegt daran, an welchen Rezeptoren die beiden Stoffe ansetzen.
Um zu verstehen, warum CBD nicht high macht, hilft ein Blick auf die beiden bekanntesten Stoffe der Hanfpflanze. Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC) sind beide Cannabinoide, sie gehören also zur selben Stoffgruppe. Ihre Rolle im Körper könnte trotzdem kaum unterschiedlicher sein.
CBD und THC: zwei Cannabinoide, zwei verschiedene Rollen
Der Rausch, den viele mit Cannabis verbinden, geht auf THC zurück. Dieser Stoff dockt im Gehirn an die sogenannten CB1-Rezeptoren an und aktiviert sie. Genau diese Aktivierung erzeugt das, was umgangssprachlich high sein heißt.
CBD setzt an denselben Rezeptoren an, aber nicht auf die gleiche Weise. In Laboruntersuchungen an Zellmodellen wirkt es dort nicht aktivierend, sondern dämpft die Ansprechbarkeit des Rezeptors. Fachlich wird CBD deshalb als negativer allosterischer Modulator des CB1-Rezeptors beschrieben (Laprairie et al., 2015). Vereinfacht gesagt: THC drückt auf den Schalter, CBD tut das nicht.
Die CB1-Rezeptoren gehören zum körpereigenen Endocannabinoid-System, das im Körper viele Abläufe mitreguliert. THC greift dort aktivierend ein, CBD dagegen nicht auf dieselbe Weise. Dieser Unterschied auf Rezeptorebene ist ein wesentlicher Grund dafür, dass das eine Cannabinoid berauscht und das andere nicht.
Lies auch: THC vs CBD: Unterschied, Rezeptoren und Rechtslage
| Merkmal | THC | CBD |
| Bindung am CB1-Rezeptor | aktiviert ihn (partieller Agonist) | aktiviert ihn nicht |
| Berauschend | ja | nein |
| Gehalt in Industriehanf | unter 0,3 Prozent | oft das dominierende Cannabinoid |
Gleiche Pflanze, unterschiedliche Rollen: Daher rührt die häufige Verwechslung von CBD und THC.

Warum hält sich der Mythos, CBD mache high?
Wenn CBD nicht berauscht, warum hält sich die Frage dann so hartnäckig? Dafür gibt es mehrere Gründe, die im Alltag zusammenkommen.
- Dieselbe Pflanze: CBD und THC stammen beide aus Cannabis sativa L., und das Wort Cannabis weckt sofort die Verbindung zum Rausch.
- Ähnliches Aussehen: CBD-Blüten sehen den THC-reichen Blüten zum Verwechseln ähnlich und wirken auf den ersten Blick identisch.
- Unscharfe Sprache: Im Alltag werden Begriffe wie Hanf und Gras durcheinandergeworfen, obwohl dahinter sehr unterschiedliche THC-Gehalte stehen.
Dazu kommt, dass CBD in den letzten Jahren stark an Bekanntheit gewonnen hat. Wo viel über ein Thema gesprochen wird, entstehen erfahrungsgemäß auch schnell Halbwahrheiten. Vielleicht hast du selbst schon gehört, CBD und THC seien im Grunde dasselbe. Dieser Irrtum ist weit verbreitet, obwohl sich die beiden Stoffe im Körper deutlich unterscheiden.
Was das Gesetz sagt: Industriehanf und die THC-Grenze
Der rechtliche Rahmen macht den Unterschied greifbar. Die Produkte, um die es hier geht, stammen aus Industriehanf, also aus Sorten, die im gemeinsamen europäischen Sortenkatalog stehen. Für sie gilt eine feste Obergrenze beim THC-Gehalt.
Diese 0,3-Prozent-Grenze ist die maßgebliche Obergrenze für den THC-Gehalt von Industriehanf. Das Cannabisgesetz und das darin enthaltene Konsumcannabisgesetz (KCanG) haben diesen Rahmen im April 2024 neu geordnet; die europäische Sortenschwelle von 0,3 Prozent gilt bereits seit 2023.
Dieser niedrige THC-Gehalt ist das entscheidende Merkmal solcher Sorten. Bei seriösen Anbietern wird der Wert regelmäßig im Labor geprüft. Für den Anbau von Industriehanf sind zudem zertifizierte Sorten aus dem EU-Sortenkatalog vorgesehen, was die Herkunft nachvollziehbar macht.
Was CBD nicht tut
Genauso wichtig ist, was beim CBD ausbleibt. Bei Cannabidiol fehlt genau das, was bei THC den Rausch auslöst. Mit ihm gehen kein Kontrollverlust, keine veränderte Wahrnehmung im Sinne eines Highs und keine berauschende Wirkung einher.
Auch international wird Cannabidiol als nicht berauschender Stoff eingeordnet. Der geringe THC-Anteil in zertifiziertem Industriehanf bleibt gesetzlich unter 0,3 Prozent. Cannabidiol selbst wirkt nicht berauschend, unabhängig davon, wie viel davon in einer Blüte steckt.
Lies auch: Was ist das Endocannabinoid-System und welche Art von Wechselwirkung entsteht mit Cannabis?
Woran du seriöses CBD erkennst
Wenn CBD dich als Pflanzenstoff interessiert, kommt es vor allem auf Transparenz an. Seriöse Produkte erkennst du an denselben wenigen Merkmalen: geprüfte Herkunft, dokumentierte Werte und eine Sorte aus dem europäischen Katalog. Achte auf eine klar ausgewiesene Charge und einen nachvollziehbaren THC-Wert, und lass dich nicht von vollmundigen Versprechen ohne jeden Beleg beeindrucken.
Bei uns findest du CBD Gras aus zertifiziertem Industriehanf, gedacht für den technischen, wissenschaftlichen und sammlerischen Gebrauch. Die eingesetzten Sorten stehen im gemeinsamen europäischen Sortenkatalog, der THC-Gehalt bleibt unter 0,3 Prozent, und jede Charge wird im Labor analysiert.

Dasselbe Prinzip gilt beim CBD Öl: zertifizierter Hanf, nachvollziehbare Herkunft, dokumentierte Werte. Nicht der Name auf der Verpackung entscheidet, sondern die Analyse, die dahintersteht.
Häufige Fragen rund um CBD und das Thema High
Macht CBD high?
Nein. Cannabidiol ist nicht berauschend und erzeugt kein High. Verantwortlich für den Rausch bei Cannabis ist THC, ein anderes Cannabinoid, das im Gehirn bestimmte Rezeptoren aktiviert. Cannabidiol tut das nach heutigem Forschungsstand nicht. Produkte aus zertifiziertem Industriehanf zeichnen sich zudem durch einen sehr niedrigen THC-Gehalt aus, der unter 0,3 Prozent bleibt. Der berauschende Bestandteil ist damit nur in Spuren vorhanden, während Cannabidiol selbst diese Rolle nicht übernimmt.
Was ist der Unterschied zwischen CBD und THC?
Beide sind Cannabinoide aus der Hanfpflanze, unterscheiden sich im Körper aber deutlich. THC aktiviert die CB1-Rezeptoren im Gehirn und gilt deshalb als der berauschende Bestandteil von Cannabis. Cannabidiol aktiviert dieselben Rezeptoren nicht auf diese Weise; Laboruntersuchungen deuten sogar darauf hin, dass es ihre Ansprechbarkeit dämpft. Rechtlich zählt vor allem der THC-Gehalt: Bei Industriehanf liegt er unter 0,3 Prozent, während der CBD-Anteil deutlich höher sein darf. Aussehen und Geruch der Blüten sagen dagegen wenig über den tatsächlichen Gehalt aus.
Ist CBD in Deutschland legal?
In Deutschland und der EU orientiert sich die Einordnung von Industriehanf vor allem an zwei Punkten: Die Sorte muss im europäischen Sortenkatalog stehen, und der THC-Gehalt muss unter 0,3 Prozent liegen. Diese Merkmale sind zentral, ersetzen aber keine vollständige rechtliche Bewertung jedes einzelnen Produkts. Der geltende Rahmen wurde im April 2024 durch das Cannabisgesetz samt Konsumcannabisgesetz neu geordnet, während die EU-Sortenschwelle von 0,3 Prozent schon seit 2023 besteht. Justbob verkauft seine Produkte für technische, wissenschaftliche und dekorative Zwecke sowie für Sammler.
Kann man von CBD-Blüten einen Rausch bekommen?
Cannabidiol selbst ist nicht berauschend. In zertifiziertem Industriehanf ist zudem nur sehr wenig THC enthalten, weniger als 0,3 Prozent, sodass vom berauschenden Bestandteil lediglich Spuren übrig bleiben. Die optische Ähnlichkeit zu THC-reichen Blüten führt hier oft in die Irre, denn der Anblick verrät nichts über den tatsächlichen Gehalt. Klarheit schafft am Ende die Laboranalyse der jeweiligen Charge, die den THC-Gehalt dokumentiert. Genau deshalb ist die geprüfte Herkunft eines Produkts so wichtig.









