Gibt es Albino-Cannabis wirklich oder ist es nur ein Mythos?

Gibt es Albino-Cannabis wirklich?

Albino-cannabis: zwischen realität und fantasie

Viele Cannabis-Enthusiasten fragen sich, ob es wirklich eine Albino-Variante gibt.

Wenn Sie sich jedoch im Internet umgesehen haben, werden Sie festgestellt haben, dass es eine gewisse Verwirrung über seine Existenz gibt, nicht wahr?


Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, werden wir in diesem Artikel untersuchen, ob es Albino-Cannabis wirklich gibt und wie es sich von normalem, legalem Cannabis unterscheidet.

Cannabis-Albino-Legende aus New York

Albino-Cannabis wächst in der New Yorker Kanalisation: Wahrheit oder urbane Legende?

Schon die Frage klingt nach einer Falle, nicht wahr?

Es ist die typische Geschichte, die der Freund eines entfernten Cousins in einer abgelegenen Stadt in einem nicht näher bezeichneten nordamerikanischen Bundesstaat erzählt. Es ist eine dieser Geschichten, deren Ursprung nur sehr schwer zu entdecken wäre, denn man müsste den Faden Hunderttausende von Kilometern weit ziehen, und das umsonst.

Aber wenn Sie sich für diese Legende interessieren, werde ich Sie jetzt gewähren lassen.

Offenbar gibt es eine ganz besondere Sorte Marihuana, New York White genannt, die unter der Haut des Big Apple wächst.

Ein bisschen bizarr, nicht wahr? Das ist der Teil des Mythos.

Natürlich kann keine Marihuanapflanze ohne Sonnenlicht, unter der Erde, in der Kanalisation, ohne Licht angebaut werden….

Vergessen wir also diese Art von urbanen Legenden, die unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen: Die Marihuanapflanze benötigt eine Lichtquelle für ihre Entwicklung, sei sie natürlich oder künstlich. Kein unterirdischer Anbau.

Gibt es also weißes Marihuana?

Ja.

Finden wir heraus, warum.

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Wie kann man also Albino-Cannabis erklären? Die Antwort ist einfacher, als Sie denken.

Als Bilder von milchig-weißen Marihuana-Knospen im Internet auftauchten, dachte man zunächst an einen Scherz.

Und das ist kein Wunder.

Nimmt man absurde Geschichten wie die über Marihuana aus der Kanalisation als Referenz, werden die Anbauer immer skeptischer gegenüber den Aussagen.

Mit Photoshop bearbeitete Bilder, optische Effekte, Aufmerksamkeitssuche… Natürlich gibt es immer Gründe, warum diese Art von Nachrichten ein wenig verdächtig sein können, aber wenn es botanische Experten sind, die sich zu diesem Thema äußern, gibt es wenig zu widerlegen.

Experten haben bestätigt, dass diese Art von Phänomenen zwar vorkommt, aber nicht unbedingt mit Lichtmangel zusammenhängt, sondern andere Ursachen hat.

Lassen Sie uns also sehen, warum.

Cannabis albino und entfärbtes Cannabis: die Unterschiede

Unterschied zwischen Albino und verfärbten Marihuanapflanzen

Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, ist eine albinotische oder weiße Cannabispflanze nicht dasselbe wie eine verfärbte Pflanze.

Worin besteht der Unterschied?

Nun, es ist ganz einfach. Eine verfärbte Marihuanapflanze ist, wie der Name schon sagt, eine Pflanze, die ihre Farbe verloren hat, weil sie zu nahe an der Glühbirne stand oder zu viel Licht ausgesetzt war.

In solchen Fällen ist der Cannabiszüchter für die Blässe der Pflanze verantwortlich, die dadurch ihre Chlorophyll-Fotopigmente und, schlimmer noch, ihre Qualität verloren hat.

Als Zierpflanze hat sie einen sehr auffälligen Farbeffekt, aber wenn sie für den persönlichen Gebrauch geraucht wird (in Ländern, in denen dies erlaubt ist), hat sie viel von ihrem Wert verloren.

Was unterscheidet sie also von einer Albinopflanze?

Das Geheimnis einer Albinopflanze liegt nicht im mangelnden Können des Züchters, sondern in der Genetik der Pflanze verborgen.

Lassen Sie mich das erklären.

Dabei handelt es sich keineswegs um durch zu viel Licht ausgebleichte Pflanzen, sondern um ein rätselhaftes Naturphänomen namens Panaschierung. Die Variegation ist eine seltene, aber absolut reale genetische Anomalie. Es handelt sich also weder um einen optischen Trick noch um eine Täuschung, um den Leuten etwas vorzugaukeln, was es nicht ist, noch um ein Märchen über eine geheimnisvolle Cannabissorte, die in der Kanalisation von New York wächst.

Es gibt Gene, die die Produktion von Chlorophyll in Cannabis steuern, und wie Sie vielleicht schon wissen, sind es diese Pigmente, die unter anderem für die grüne Färbung der Pflanzen verantwortlich sind.

Bei der Variegation handelt es sich um eine Mutation, die das Vorhandensein von Chlorophyll in der Pflanze unterbricht, was zu diesen deutlich albinotischen Merkmalen führt, die sich im Wesentlichen auf zwei Arten manifestieren können

  • in einem einzigen Bereich der Pflanze (z. B. nur in den Knospen);
  • in mehreren Bereichen der Pflanze, die mit pigmentierten Bereichen durchsetzt sind (als ob die grünen und albinotischen Muster miteinander verflochten wären).

Es gibt einen Extremfall, bei dem der Ursprung der weißen Farbe der Pflanze im sogenannten Doppelalbino-Gen liegt.

In diesem Fall wäre die gesamte Marihuanapflanze weiß und nicht in der Lage, Fotosynthese zu betreiben (und bedenken Sie, dass es das Chlorophyll ist, das es ihr ermöglicht, Licht zu synthetisieren) und würde in kürzester Zeit absterben.

Es wäre also sehr schwierig, eine Pflanze zu finden, die diese Eigenschaften aufweist und vor allem entwicklungsfähig ist.

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Schlussfolgerungen

In diesem Artikel haben wir die wahre Geschichte über Albino-Cannabis erfahren.

Lassen wir die Legende von der New Yorker Kanalisation einmal beiseite, so haben wir gesehen, wie man zwischen gebleichtem und albiniertem Cannabis unterscheidet.

Während ersteres auf eine übermäßige Lichteinwirkung zurückzuführen ist, die die Qualität des Endprodukts beeinträchtigt, ist letzteres weiß, was auf ein genetisches Problem zurückzuführen ist.

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